Der Waldorfkindergarten Dillingen-Pachten feierte am Samstag, 27. Juni 2026, sein traditionelles Sommerfest. Wegen der großen Hitze wurde das Fest in diesem Jahr vom gewohnten Nachmittag auf die kühleren Morgenstunden von 9 bis 11 Uhr verlegt. Das war für alle eine gute Entscheidung, denn so konnten Kinder, Erzieher, Eltern und Großeltern den Vormittag in angenehmer Atmosphäre gemeinsam genießen.
Wie in jedem Jahr standen die Königskinder im Mittelpunkt, die ältesten Kinder, die nach den Sommerferien ihren nächsten großen Schritt gehen und in die Schule kommen. Es ist jedes Mal aufs Neue berührend zu erleben, wie bewusst und feierlich dieser Übergang im Waldorfkindergarten gestaltet wird. Auch in diesem Jahr war das wieder ein sehr schöner und bewegender Moment.
Die Kinder kamen auch sonst wieder voll auf ihre Kosten. Mit viel Freude wurden die liebevoll vorbereiteten Spielstationen entdeckt, ausprobiert und mit großem Eifer genutzt. Ein echtes Highlight war der Eiswagen, an dem sich Groß und Klein über zwei Bällchen Eis nach Wahl freuen durften, was an diesem warmen Morgen natürlich für besonders strahlende Gesichter sorgte. Dazu gab es Kaffee und Kuchen, kühle selbstgemachte Limonade und weitere erfrischende Getränke, die den Vormittag bei sommerlichen Temperaturen sehr angenehm machten.
Überall war an diesem Vormittag zu spüren, wie viel Sorgfalt und Liebe vor allem der Festkreis wieder in die Vorbereitung des Festes investierte. Die Kinder bewegten sich voller Freude durch den Garten, Familien kamen miteinander ins Gespräch, und zwischen all den kleinen Begegnungen entstand genau die Atmosphäre, die den Waldorfkindergarten so besonders macht: ein Gefühl von Geborgenheit, Verbundenheit und gelebter Gemeinschaft. Der harmonische Vormittag fand seinen krönenden Abschluss im Reigen und mit dem innigen Abschiedslied der Gemeinschaft: „Durch den Rosenbogen, mein lieber Schatz adé.“ In diesem Jahr durften den Gang durch den Rosenbogen fünf Königskinder, die Praktikantin des Kindergartens sowie Erzieherin Elisabeth Blinn-Monczynski gehen, für die dieses Sommerfest zugleich das letzte in diesem Rahmen war. Von den Kindern liebevoll „Frau Mon“ genannt war sie über 20 Jahre lang Erzieherin und Leiterin der Einrichtung und wurde, ebenso wie die Kinder, mit großer Dankbarkeit und spürbarer Rührung verabschiedet
